Generative KI-Workshop · Praxistag mit ChatGPT & Copilot
Generative KI ist kein abstrakter Strategie-Tag, sondern ein Werkzeugkasten. Dieser Workshop arbeitet sechs Stunden mit den Tools, die ab Montag im Unternehmen laufen sollen — und klärt vor dem Roll-out, was DSGVO und EU AI Act erlauben.
In den vergangenen zwölf Monaten haben sich generative KI-Tools von ChatGPT-Demo-Spielereien zu produktiven Werkzeugen entwickelt. Microsoft 365 Copilot ist in der Office-Suite angekommen, Claude bewältigt 100-Seiten-Verträge in einem Rutsch, Gemini erzeugt Marketing-Bilder in Sekunden. Was fehlt, ist nicht mehr die Technologie — sondern ein strukturierter Tag, an dem ein Team gemeinsam lernt, mit welchem Tool welches Problem wirklich gelöst wird.
Ein Generative-KI-Workshop ist kein Strategie-Workshop und kein klassischer KI-Schulungstag. Er ist ein Praxistag mit klarem Aufbau: 30 Minuten Prompt-Basics, vier Tool-Blöcke mit Live- Übungen an echten Aufgaben aus dem Tagesgeschäft, ein Compliance-Check für EU AI Act und DSGVO — und am Ende drei priorisierte Use-Cases, die in den nächsten 90 Tagen produktiv gehen.
Warum Tool-Demos und YouTube-Tutorials nicht reichen
Jeder kennt ChatGPT — aber nur wenige nutzen es täglich produktiv für komplexe Aufgaben.
Tool-Demos zeigen den Best-Case, nicht die Stolpersteine im echten Tagesgeschäft.
Ohne strukturierten Compliance-Check entstehen Schatten-IT und DSGVO-Risiken.
Ein Team, das parallel lernt, baut gemeinsame Sprache und Standards auf — Einzeltrainings nicht.
Sechs Stunden Generative KI — vier Tools, fünf Live-Übungen, ein Praxis-Transfer.
Kein abstrakter KI-Strategie-Tag, sondern konkretes Arbeiten mit den Tools, die ab Montag im Unternehmen laufen sollen — mit DSGVO- und EU-AI-Act-Check vor dem Roll-out.
Sechs Blöcke an einem Tag — strukturiert, intensiv, anwendbar
Prompt-Basics
30 Minuten für alle: Was ein gutes Prompt ausmacht, Halluzinationen erkennen, iterieren statt einmal raten.
ChatGPT + M365 Copilot
90 Minuten Live: Vertriebsmail aus Anfrage, Excel-Analyse per Copilot, Meeting-Zusammenfassung in Teams. Jeder löst zwei eigene Aufgaben.
Claude · Long Context
60 Minuten an realen Verträgen oder Ausschreibungen: 100-Seiten-Dokument auswerten, Risiken markieren, Zusammenfassung mit Quellen.
Bild + Audio
45 Minuten Hands-on mit Gemini-Bildgenerierung und Audio-Tools für Marketing, Schulung und interne Kommunikation.
EU AI Act + DSGVO
60 Minuten: Welche Use-Cases sind freigegeben, wo greift Transparenz-Pflicht, welche Daten dürfen ins Tool? Praxis-Check, keine Theorie.
Transfer + 3 Use-Cases
60 Minuten Priorisierung: drei Use-Cases für die nächsten 90 Tage, mit konkretem Ownership und Erfolgsmessung — schwarz auf weiß.
Welches Tool wofür? Eine pragmatische Aufteilung
Die Tool-Landschaft wirkt unübersichtlich, ist aber im Kern klar aufgeteilt. ChatGPT bleibt erste Wahl für offene Text-Aufgaben, schnelle Recherche und Brainstorming. Die kostenpflichtige Plus- oder Team-Variante ist dabei nicht optional — Datenschutz und Reproduzierbarkeit sind in der Free-Version nicht gegeben.
Microsoft 365 Copilot entfaltet seinen Wert, wo bereits in der Office-Welt gearbeitet wird: Excel-Auswertungen, Word-Entwürfe aus Stichpunkten, Meeting-Zusammenfassungen direkt in Teams, Mail-Triage in Outlook. Wer keine M365- Lizenzen hat, sollte hier nicht zwanghaft einsteigen — die Lizenzkosten von rund 30 Euro pro Nutzer und Monat lohnen sich nur bei echter Office-Tiefe.
Claude ist die Antwort für lange Dokumente: Verträge, Ausschreibungen, Forschungsberichte, mehrere PDFs gleichzeitig. Das Context-Window von 200.000 bis 1 Million Tokens unterscheidet Claude von den meisten Wettbewerbern. Bei strukturierten Auswertungen mit definierter Output-Form (Tabellen, JSON) liefert Claude besonders konsistent.
Gemini, Nano-Banana und Audio-Tools ergänzen den Werkzeugkasten um Bild- und Audio-Generierung. Für ein Marketing- oder Content-Team ist das oft der überzeugendste Tag-Abschnitt — sichtbare Ergebnisse in Minuten statt Stunden.
EU AI Act und DSGVO — der Check vor dem Roll-out
Generative-KI-Tools schmuggeln sich in Unternehmen ein, lange bevor die IT oder der Datenschutzbeauftragte informiert ist. Der Workshop-Block am späten Nachmittag dreht diese Reihenfolge um: bevor ein Use-Case in den Produktivbetrieb übernommen wird, läuft er durch einen Kurz-Check zu drei Fragen. Welche Datenkategorie fließt ins Tool (öffentlich, intern, vertraulich, personenbezogen)? Wo läuft die Verarbeitung (EU- Region, US-Region, Hybrid)? Greift der EU AI Act mit Transparenz- oder Kennzeichnungspflicht?
Der Check ist bewusst pragmatisch gehalten — keine 30-seitige DSFA, sondern eine Checkliste, die ein normaler Use-Case in 10 Minuten durchläuft. Für komplexere Fälle (Personenbewertung, automatisierte Entscheidung, Hochrisiko-Anwendung im Sinne des AI Act) verweisen wir auf den vertieften EU-AI-Act-Leitfaden und unsere ISB-Agent-Begleitung.
Workshop in Zahlen
Für wen der Workshop wirklich passt
Teams von 6 bis 12 Personen, die parallel auf Generative KI hochgezogen werden sollen
Microsoft-365-Shops, die Copilot evaluieren oder bereits ausrollen
Vertriebs-, Marketing- und Operations-Teams mit konkreten Text- und Analyse-Aufgaben
Unternehmen mit anstehender EU-AI-Act-Compliance ab August 2026
Technologie-Stack
Generative-KI-Workshop für Ihr Team?
30-minütiges Vorgespräch: passt das Format, welche Tools sind sinnvoll, gibt es passende Förderung?
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